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Matchbericht FCSN1 vs. FC Aarburg: Wachablösung im Spitzenspiel 26.05.13

raw 28.05.2013

Wachablösung im Spitzenspiel

Schönenwerd-Niedergösgen schlägt Aarburg mit 4:0 und übernimmt die Tabellenführung

Am 19. Spieltag der Viertliga kam es auf dem „Inseli“ in Niedergösgen zum Spitzenkampf zwischen dem FCSN und Aarburg. Aufgrund der Tabellenkonstellation war für Schönenwerd- Niedergösgen alles andere als ein Sieg eine Enttäuschung. So zeigten sich denn die Gastgeber vor einer ansehnlichen Kulisse vom Anpfiff an äusserst erfolgshungrig. In der Startviertelstunde verzeichnete die Zengaffinen-Elf bereits drei gute Torchancen. Raoul Hauri (3. Minute) und Shui Seljmani (13.) sahen ihre Abschlüsse jedoch vom Aarburger Schlussmann pariert. In der 15. Minute spedierte Daniel Bärtschi einen langen Ball in Richtung Aussenverteidiger Roman Hauri. Dessen Flanke wurde zur perfekten Vorlage für seinen Bruder Raoul, der allerdings das Tor knapp verfehlte. Nach etwas mehr als zwanzig Zeigerumdrehungen konnte sich auf FCSN-Goalie Patrick Hufschmid erstmals beweisen, als er einen Schuss gekonnt zur Ecke klärte – es war eine der raren Offensivaktionen der Gäste.

1:0 kurz nach Fehlschuss

Die beiden nächsten nennenswerten Szenen wurden jeweils von Mittelfeldspieler Gilles Durand initiiert. Zuerst bediente die Nummer 7 Raoul Hauri mit einem perfekten Steilpass, wieder reagierte der gegnerische Torhüter jedoch glänzend. In der 37. Minute konnte Durand von den Aarburger bei seinem Slalomlauf nur noch regelwidrig gebremst werden. Beim daraus resultierenden Penalty hatte Roman Hauri viel Pech; sein Geschoss prallte von der Lattenunterkante ab. Selbst davon liessen sich die bis in die Haarspitzen motivierten Lokalherren aber nicht beeindrucken. Keine fünf Minuten später zappelte der Ball erstmals im Aarburger Netz. Raoul Hauri belohnte sich selbst für seinen grossen Aufwand und schloss einen Angriff über mehrere Stationen mit einem satten und platzierten Schuss ab. Die letzte Möglichkeit vor dem Seitenwechsel gehörte dem linken Flügel Bärtschi, der das Leder knapp über die Querstange schoss.

Drei Tore nach dem Seitenwechsel

Ein Aufbäumen von Seiten der Aarburger liessen die Gastgeber in der zweiten Halbzeit nicht zu. Im Gegenteil, der FCSN nahm das Spieldiktat gleich nach dem Wiederanpfiff wieder in die eigenen Füsse. Völlig verdient realisierte Schönenwerd-Niedergösgen in der 53. Minute den so wichtigen zweiten Treffer. Roman Hauri konnte vom FCA bei seinem fulminanten Vorpreschen nicht gebremst werden und scorte mit viel Durchsetzungsvermögen das 2:0. Kaum sechzig Sekunden später, lief Durand nach einer Balleroberung alleine auf den Aarburger Schlussmann zu, scheiterte jedoch an diesem. Das 3:0 kam dann in der 80. Minute. Nach einem Eckball spielte der aufgerückte Innenverteidiger Marijo Topalovic Billard mit der Latte und schliesslich war es Lorenzo Lee, der zum spielentscheidenden 3:0 abstaubte. Für

den Schlusspunkt sorgte Luca De Marco kurz vor dem Schlusspfiff. Von Tobias Ramel lanciert, umspielte die Nummer 20 den FCA-Keeper und schob den Ball lässig in die Maschen. Der Sieg ging am Ende auch in dieser Höhe in Ordnung.

Optimale Ausgangslage geschaffen

Dank des elften Sieges in Serie gelang dem Team von Trainer Patrick Zengaffinen die Eroberung der Tabellenführung. Drei Spieltage vor Schluss beträgt der Vorsprung des FCSN auf Aarburg zwei Punkte. Schönenwerd-Niedergösgen hat im Aufstiegsrennen nun alle Trümpfe in der Hand. Die letzten drei Partien muss der FCSN allesamt auswärts austragen. Die Gegner heissen Gontenschwil (31. Mai, 20.00), Desportivo Portugues Aarburg (2. Juni, 20.00 in Kölliken) und Muhen (14. Juni, 20.00). (RAW)

Schönenwerd-Niedergösgen – Aarburg 4:0 (1:0)
Tore:
42. Raoul Hauri 1:0. 53. Roman Hauri 2:0. 80. Lee 3:0. 88. De Marco 4:0.

Schönenwerd-Niedergösgen: Patrick Hufschmid; Roman Hauri, Felice Santamaria, Marijo Topalovic, Raphael Wermelinger; Shui Seljmani, Tobias Ramel, Gilles Durand, Daniel Bärtschi; Raoul Hauri, Jiri Chribek.

Ersatz: Gian Luca Luongo, Mato Adzaga, Oktay Celebioglu, Marco Ferrara, Selim Shatrolli, Luca De Marco, Lorenzo Lee.