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Die beiden Fussballclubs fusionieren am 22. Juni

bm 01.06.2012

Niedergösgen Der Gemeinderat liess sich über das Zusammengehen des örtlichen FC mit dem FC Schönenwerd orientieren
VON ANTONIETTA LILOIA OT vom Freitag, 01. Juni 2012

Bruno Hauri und Remo von Däniken berichteten dem Niedergösger Gemeinderat über die bevorstehende Fusion der beiden Fussballclubs Niedergösgen und Schönenwerd. Am 22. Juni werde im Casino in Schönenwerd nach einer zweijährigen Testphase die Fusion der beiden Fussballclubs besiegelt. Die neue Vereinsgrösse wurde mit rund 310 Mitgliedern bezeichnet. Rund 160 Junioren, 80 Aktive und fast ebenso viele Senioren und Veteranen werde der neue Verein umfassen. 80 Ehren- und 30 Freimitglieder seien ebenfalls Bestandteil des Vereins. Rund 90 Funktionäre sorgten für den reibungslosen Ablauf. «Die Vereinsleitung ist paritätisch aufgeteilt und mit 18 Leuten breit abgestützt», so Hauri und von Däniken. Dies solle unter anderem dazu beitragen, dass die notorische Überlastung einzelner Vorstandsmitglieder reduziert werden könne. Der neu zu gründende Verein wolle einen Beitrag an die kulturelle Vielfalt leisten und sich im sozialen Bereich stärker engagieren. Deshalb sei auch der Bereich «Sozialsupport» gegründet worden. Hier wolle man Vereinsmitgliedern mit Schwierigkeiten – aus beruflichen, familiären oder anderen Gründen – aktiv beistehen. Die Zusammenarbeit mit der Suchthilfe Olten und dem Fussball- verband sei gewährleistet. Ferner wolle man auch einen Beitrag an die Umwelt leisten, indem Litteringaktionen im Umfeld der Sportanlagen durchgeführt würden. Auch im Dorfleben wolle man aktiv mitwirken und an verschiedenen Anlässen mithelfen. Gespielt werden soll auf beiden Plätzen. Nach der Vereinsgründung wolle man alle Teams neu ausrüsten und so auch als neue Einheit auftreten. Dazu suchten die Vereinsverantwortlichen noch Patenschaften und/oder «Pro-Kopf-Beiträge».
Die beiden Referenten übermittelten ihr Projekt mit viel Begeisterung und Engagement. Der Gemeinderat wünschte dem neuen Verein alles Gute und viel Erfolg. Er hielt aber auch fest, dass der Fussballclub einwandfreie Sportanlagen benützen dürfe, deren Unterhalt rund 40'000 Franken pro Jahr kosteten. Ebenso sei der Fussballclub bisher in den Genuss von Vereinsbeiträgen gekommen. Von einer «Pro-Kopf-Unterstützung» werde folglich Abstand genommen. Hingegen werde man für die Fusion den einmaligen Betrag von 575 Franken bereitstellen, der fu?r die Ausrüstung einer Mannschaft eingesetzt werden soll. Die Gesamtkosten dazu betragen 1150 Franken. Daher wäre es schön, wenn die andere Hälfte durch die zweite Standortgemeinde Schönenwerd u?bernommen würde.