Heimsieg auf dem Inseli gegen starken Aufsteiger Niederlenz
Eine Woche nach dem Auswärtssieg beim Aufsteiger Würenlingen wartete beim ersten Saisonheimspiel gleich der nächste Aufsteiger. Dass Niederlenz ein starker Gegner sein würde, war spätestens nach der knappen und unglücklichen Heimniederlage gegen Titelmitfavorit Lenzburg klar.
Niederlenz startete entsprechend selbstbewusst und kontrollierte die ersten Minuten. SchöNie erwischte eine nervöse Anfangsphase, erzielte aber gleich aus der ersten Offensivszene den Führungstreffer: Amanuel spielte Galligani im Sechzehner frei, dieser setzte zum Dribbling an und wurde vom gegnerischen Verteidiger gefällt. Den fälligen Elfmeter versenkte Simon Bürge gewohnt eiskalt.
Das Spiel des Heimteams wurde in der Folge jedoch nicht besser. Niederlenz war die auffälligere Mannschaft, orchestriert von ihrem Kreativspieler Bektas, und erspielte sich ein Chancenplus. Es war der erneut gut aufgelegten Defensive und Torhüter Kägi zu verdanken, dass die 1:0-Führung bis zur Pause hielt.
Ein gleiches Bild zeigte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit: SchöNie agierte zwar leicht verbessert, Niederlenz blieb aber das gefährlichere Team. In der 47. Minute lancierte Florian Weber Davud Bektas in die Tiefe. Kägi vermochte die Situation nicht ausreichend zu klären und foulte den Niederlenzer Stürmer im Nachfassen. Das klare Verdikt: Elfmeter. Kägi machte seinen Fehler jedoch sogleich wieder gut und parierte den Penalty von Kürsat Kibar mirakulös.
Ab diesem Zeitpunkt zeigten sich die Gastgeber deutlich verbessert und erarbeiteten sich ihrerseits ein Chancenplus. Bürge und Galligani scheiterten zunächst mit ihren Versuchen, doch in der 53. Minute reagierte Liloia nach einem Abschluss von Jakupi am schnellsten und erzielte die 2:0-Führung für SchöNie.
Die spielentscheidende Szene folgte in der 67. Minute: Florian Weber ließ sich im Mittelfeld den Ball von Sascha Studer abluchsen und hielt diesen im Anschluss am Trikot zurück. Da der Konter des FCSN weiterlief, entschied der Schiedsrichter auf Vorteil. Als nur Sekunden später erneut Florian Weber den in die Tiefe stürmenden Cedric Galligani umgrätschte, folgte das Unvermeidliche: Gelb für das taktische Foul an Studer und Gelb für das rüde Einsteigen gegen Galligani bedeuteten den Platzverweis für den Niederlenzer Mittelfeldstrategen.
Die Partie war danach entschieden. Einerseits, weil die SchöNie-Defensive überhaupt nichts mehr zuließ, andererseits, weil das Heimteam das Spiel in der Folge problemlos kontrollierte und sich selbst zahlreiche Chancen herausspielte. Den Schlusspunkt setzte Cedric Galligani: Nach einem von Raphi Malundama herausgeholten Penalty versenkte der Linksfuß zum 3:0-Endstand.
Der Saisonstart ist für die Elf vom Inseli damit vollauf geglückt. Am nächsten Dienstag wartet die Cup-Partie gegen den von Ex-Trainer Claudio Della Vecchia trainierten FC Rupperswil. Anpfiff ist um 20:00 Uhr in Rupperswil.
Telegramm: FC Schönenwerd-Niedergösgen 1 – FC Niederlenz 1 3:0 (1:0)
- Spielort & Zuschauer: Inseli, Niedergösgen | 100 Zuschauer
- Tore: 7. Min. 1:0 Simon Bürge (Elfmeter); 53. Min. 2:0 Fabio Liloia; 74. Min. 3:0 Cedric Galligani (Elfmeter)
- Aufstellung SchöNie: Kägi; Walpoth (68. Lekaj), R. Malundama, Liloia, Roos; Galligani, S. Malundama (76.Castagna), Kastrati, Jakupi (58. Kevin Steinhagen), Amanuel (68. Nuhi), Bürge (58. Studer)




