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Matchbericht FCSN1: 14:0-Kantersieg als Reaktion auf die beiden Niederlagen

raw 08.10.2012

14:0-Kantersieg als Reaktion auf die beiden Niederlagen

FC Schönenwerd-Niedergösgen 1b kehrte in der Gruppe 1 auf die Siegerstrasse zurück. Die Gäste aus Aarau waren von Beginn weg überfordert mit dem Tempo und dem aggressiven Pressing der Einheimischen. Dank der bereits beruhigenden 5:0-Führung konnte Trainer Patrick Zengaffinen seine Stimmbänder in der Pause schonen, wie auch die Nerven während der ganzen Partie.

In der 13 Minute begann das Unglück der Gäste

Bereits in der 13. Minute eröffnete die Heimelf das Score. Steil lanciert schob Lorenzo Lee den Ball abgeklärt am Torhüter vorbei. Weitere neun Minuten später lagen die Hausherren schon mit 2:0 vorne. Zwischen den beiden Treffern konnte sich Goalie Patrick Hufschmid noch mit einer sehenswerten Parade auszeichnen – es sollte einer der ganz wenigen Nadelstichen von Mladost Aarau während der ganzen Partie sein. Für den zweiten Treffer war Daniel Bärtschi verantwortlich, der seinen berüchtigten, auf den Namen „Donnervogel“ getauften, linken Hammer auspackte. Gerade einmal drei Zeigerumdrehungen später wurde Roman Berner im Strafraum regelwidrig gebremst. Sicher wie gewohnt verwandelte Aussenverteidiger Roman Hauri den fälligen Penalty. In der 31. Minute wurde der omnipräsente FCSN-Topscorer Roman Berner für seine starke Leistung belohnt. Er wählte beim 4:0 die entfernte untere Ecke. Kurz vor dem Seitenwechsel markierte der linke Aussenläufer Bärtschi seinen zweiten persönlichen Treffer. Schönenwerd-Niedergösgen griff über die Flügel mit Seljmani und Bärtschi an, war aber häufig auch durch die Mitte über die Stationen Orlando Luongo und Oktay Celebioglu gefährlich.

 

Viel Schwung vorne und hinten alles dicht

Luca De Marco kam zum Start der zweiten Halbzeit für Lee ins Spiel und war gleich wenige Sekunden nach dem Anpfiff erfolgreich. Ein klares Ausrufezeichen der Lokalmatadoren, welche innert dreissig Minuten (55. bis 85.) acht Tore nachlegten und den Gegner mit 14:0 abfertigten. Eröffnet wurde der Torreigen durch den versenkten Elfmeter von Shui Seljmani. Dann komplettierte Bärtschi seinen Hattrick beim 8:0. Gleiches gelang De Marco mit den Toren zum 9:0 und 11:0. Dazwischen traf der eingewechselte Gian-Luca Luongo zum „Stängeli“. Das breite Kader des Heimteams zeigte in der Schlussphase zusätzlich Wirkung auf Mladost Aarau. Gilles Durand zog in der zweiten Halbzeit die Fäden im Mittelfeld. Später kam mit Tobias Ramel ein weiterer Mittelfeld-Stratege ins Spiel – allerdings glückte wegen Nasenblutens erst der zweite Anlauf... Der wieselflinke Raoul Hauri stellte den Spielstand in der 81. und der 84. Minute mit einem Doppelschlag auf 13:0. Der letzte Treffer der Affiche war dann Durand vorbehalten. Teilweise waren die Tore der Gastgeber herrlich herausgespielt, die Torschützen brauchten jeweils nur noch einzuschieben. Auch die Hintermannschaft um Roman Hauri, Felice Santamaria, Mario Kostic (ab 70. durch Mario Topalovic ersetzt) und Raphael Wermelinger gab sich keine Blösse und hielt dicht.

Der fünfte Saisonsieg bringt dem FC Schönenwerd-Niedergösgen den dritten Tabellenrang. Dank der Niederlage von Desportivo Portugues Aarburg in Oftringen beträgt der Rückstand auf die Spitze nur ein Zähler. Diese hält aber der FC Aarburg punktgleich mit den Portugiesen, allerdings mit einem Spiel weniger. Für den FCSN ist ein Sieg am nächsten Samstag in Aarburg (20 Uhr) also Pflicht. (RAW)

 

 

 

Schönenwerd-Niedergösgen – Mladost Aarau 14:0 (5:0)

Tore: 13. Lee 1:0. 22. Bärtschi 2:0. 25. Roman Hauri 3:0 (Penalty). 31. Berner 4:0. 45. Bärtschi 5:0. 46. De Marco 6:0. 55. Seljmani 7:0 (Penalty). 60. Bärtschi 8:0. 65. De Marco 9:0. 75. G. Luongo 10:0. 80. De Marco 11:0. 81. Raoul Hauri 12:0. 84. Raoul Hauri 13:0. 85. Durand 14:0.

 

Schönenwerd-Niedergösgen. Startaufstellung: Patrick Hufschmid; Roman Hauri, Felice Santamaria, Mario Kostic, Raphael Wermelinger; Shui Seljmani, Luongo Orlando, Oktay Celebioglu, Daniel Bärtschi; Roman Berner, Lorenzo Lee. –  

 

Eingewechselt: Marco De Luca, Gilles Durand, Tobias Ramel, Mario Topalovic, Gian-Luca Luongo, Raoul Hauri.